Zündapp DB 203 „Rico Projekt“ / holzKontrast

Von Oktober 2018 – März 2019 habe ich immer wieder an meinem Rico Projekt gearbeitet. Es war ein langer, trauriger und schmerzhafter Weg.
Aus zwei alten Resten von 1953 habe mich mit Hilfe von meinem Freund Johannes dieses alte Moped wieder zum Leben erweckt. Es läuft, natürlich gut…

Konzept:

Fortschritte:

Ergebniss:

Danke und Liebe Grüsse Reini

 

 

 

Interessantes, natürlich gut… / holzKontrast

Hiermit ein paar nette Bilder von Dingen die auch mal etwas anders sein können. Viel Spass lg

r 😉

Tannenbaum / Bastelstunde / holzKontrast

Dieses Weihnachtsbäumchen habe ich aus Eichen- Restholz gebastelt.
120 cm hoch / 100 cm breit einen alten Besenstil durch die Mitte gebohrt, die“Äste“ aufgesteckt einen Fuß drunter und fertig. Der sollte jetzt die nächsten 20 Jahre halten. Eines kann man mit Sicherheit sagen:“er fällt ganz schön auf“…..

Viel Spass und eine schöne Vorweihnachtliche Zeit, lg r;-)

WPC / BPC Vorteile / Nachteile /Eigenschaften / holzKontrast

Wood Polymer Composites oder auch Bambus Polymer Composites,
so nennen sich die Werkstoffe, die immer mehr Marktanteile im Terrassenbau
für den Außenbereich erlangen. Als gelernter Tischler sehe ich die Entwicklung und Marktanteile ähnlich wie die der Kunststofffenster oder auch des Laminats für Fußböden, im Innenbereich. Der Trend wird sich nicht aufhalten lassen und immer mehr Verbraucher entscheiden sich für Kunststoffwerkstoffe, nun auch für den Außenbereich. Für Ihre Entscheidung möchte ich Ihnen hiermit meine Erfahrungen und persönliche Meinung mitteilen.

WPC / BPC:
Bei der Verarbeitung merkt man relativ schnell, dass diese Werkstoffe nur noch wenig mit Holz zu tun haben. Das Werkzeug leidet beim Bearbeiten und wird nach kürzester Zeit stumpf. Jede Schraubverbindung muss vorgebohrt werden, damit das Material nicht ausreißt oder platzt. Die statischen Eigenschaften sind deutlich schlechter als bei Holz; so dehnt es sich bis zu 2% in der Länge aus, welches beim Verarbeiten zwingend beachtet werden muss. Ich rate, die Verlegeanweisung der Hersteller ordentlich einzuhalten, sonst könnte es passieren, dass bei einer Reklamation eine falsche Verarbeitung nachgewiesen wird. Kurz gesagt, ist das Richten des Unterbaus und das Verlegen von WPC / BPC „deutlich“ aufwendiger als bei massivem Holz. Für ein geübtes Team sollten, je nach Untergrund, ca. 8 Stunden Montageaufwand für 10qm kalkuliert werden.

Die Hersteller versprechen einige Vorteile gegenüber Holz, wie zum Beispiel:

  • Bessere Barfuß-Eigenschaften
  • besseres Antirutsch bei Nässe
  • farbstabiler
  • optisch hochwertiger
  • langlebiger
  • geringe Pflegeaufwand

Aus meiner Sicht gibt es aber auch einige Nachteile, die zu bedenken sind:

  • größerer Montageaufwand
  • deutlich höherer Werkzeugverschleiß bei der Verarbeitung
  • schlechte statische Eigenschaften
  • hoher Energieaufwand bei der Herstellung
  • keine wirkliche Holzoptik
  • starkes Aufheizen bei starker Sonneneinstrahlung
  • Entsorgung ???Ökologisch fände ich persönlich es gut, wenn die Holz-Kunststoffwerkstoffe reine Kunststoffprodukte ersetzen würden, wie sie z.B. in der Autoindustrie vorkommen. Das wäre ein Fortschritt! Ob sie wirklich bei allen Überlegungen eine natürlich Holzterrasse ersetzen können….

Eine Lärchenterrasse, welche konstruktiv einwandfrei verbaut wird, hält locker bis zu 15 Jahren. Dieses kann man in den Alpenländern gut beobachten und wenn z.B. das Lärchenholz nach 15 Jahren seine Aufgabe nicht mehr erfüllt, kann man es noch unbedenklich verfeuern und sich einen warmen Abend machen. Ob das mit WPC / BPC auch möglich ist,…?

Viel Spaß bei Ihrer Entscheidung und wenn Sie einen Rat brauchen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße, Reini

PS: WPC / BPC Hohlkammerprofile sind nicht zu empfehlen.
PPS: Heimisches Thermoholz ist eine sehr gute Alternative

 

Weinfassmöbel / Hocker / Stehtisch / Weinregal / holzKontrast

Ich hatte dieses alte Weinfass gesehen und sofort kam mir der Gedanke aus den geschwungen einzelnen Eichenleisten (Dauben) etwas kreatives zu gestalten. Vor den Fassmachern (Küfer) habe ich einen riesen Respekt, den es gibt bei einem fertigen Fass keine grade Kante mehr und es verlangt eine gute Ausbildung damit die Fässer zum Schluss ihren Zweck erfüllen. Beim sägen, fräsen und hobeln des alten Fasses konnte man den intensiven Geruch von Whisky und Wein vernehmen, der ganze Raum füllte sich im Staub mit dem intensiven Duft. Kleiner Tipp: Wer diesen Geruch mag, sollte sich mal eine alte Daube aushobeln und die Späne ins Kopfkissen verräumen, Wunderbar. Selbst die alten Metalringe habe ich wieder verwendet um den Hockern, Stehtisch und dem Weinregal einen stabilen Randabschluss zu geben. Jetzt brauche ich noch einen Weinkenner, Händler oder oder, bei dem die Garnitur gut aufgehoben ist. Bei dieser Arbeit passt der Spruch „…natürlich gut“ ganz besonders. Lg r;-)

Alpenzaun / holzKontrast

Dieser wunderschöne, nennen wir in mal „Alpenzaun“ ist mir vor die Kameralinse gekommen.

Wieder ein schönes Beispiel für den konstruktiven Holzschutz im Aussenbereich.

Alpenzaun

Der Pfosten ist abgedeckt und steht in einem Betonanker ausserhalb des Erdreichs, die Riegel aus Rundholz, fertig. Nebenbei sieht der Zaun echt Klasse aus und man kann die Riegel natürlich einfach rausziehen. Es erinnert leicht an einen Pferdekoppelzaun, wer hat es erfunden???

Ich finde in „natürlich gut“

Kindergarten Garderobe / holzKontrast

Auf freiwilliger Basis haben wir gemeinsam mit den Eltern diese Garderoben erstellt.

Ziel: Die Kinder sollen Ihre Jacken in den Gruppen ausziehen können, somit werden sie in dem Eingangsbereich nicht mehr verlegt und können ausserhalb der Gruppenräume etvt. lüften und trocknen.
Lösung: Pro Gruppe eine „fahrbare Garderobe“, jetzt können die Kids ihre Jacken beim betreten der Gruppenräume aufhängen und die Erzieherin rollt dann die Garderobe in den Eingangsbereich.

Somit ist auch diese Lösung „natürlich gut“.

Danke, die gemeinsame Arbeit hat Spass gemacht…